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“Digitalisierung in Non-Profit-Organisationen”

So heißt eine soeben vom betterplace-lab veröffentlichte Studie. Laut den Autoren Nicole Dufft, Peter Kreutter, Stephan Peters und Frieder Olfe wird Digitalisierung im Non-Profit-Sektor oft mit der Nutzung digitaler Tools gleichgesetzt – Social Media in der Kommunikation oder Programme zur Erledigung administrativer Aufgaben. “Unserer Einschätzung nach unterschätzen viele Befragte dagegen die Bedeutung struktureller und prozessualer Veränderungen für die eigene Organisation, die durch Digitalisierung angestoßen werden”, heißt es in der Studie weiter. Die Entwicklung neuer Organisationsformen im Non-Profit-Sektor sowie die Veränderungen von Spenderverhalten oder ehrenamtlichem Engagement nennen die Autoren als Beispiele.

Die Autoren empfehlen Weiterbildungsinitiativen zur Verbesserung von Digitalkompetenz.  “In vielen Non-Profit-Organisationen sind die Kompetenzen, die für eine erfolgreiche Digitalisierung nötig sind, nur unzureichend vorhanden”. Es seien bereits zahlreiche Weiterbildungsangebote vorhanden, diese sollten jedoch gebündelt und vergleichbar gemacht werden.

Die Bedeutung der Digitalisierung für die Digitalisierung von Bildungsprozessen nimmt die Studie nicht den in Blick. Damit wird sie der Rolle von NGOs als Akteure der außerschulischen und lebensweltbezogenen Bildung nicht gerecht.

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